Kleiner re:publica Reisebericht

Nachdem ich hier ja schon über die re:publica aus Teilnehmersicht berichtet habe, dachte ich mir, ich könnte auch ein wenig über die Reise und den Aufenthalt berichten. Wir haben die Reise nach Berlin zu dritt gemacht. Wir, das sind Rebekka Badenheuer, Klaudia Nellen und ich.
Alles fing an mit einem Flug per Lufthansa von Köln/Bonn nach Berlin Tegel, der Flieger sah in etwa so aus (auch wenn das jetzt der vom Rückflug war):

In Tegel wartete als besonderes Goodie eine Limousine von Valet Parking Berlin:

An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank für den außerordentlich erstklassigen Service an unseren Chauffeur Herrn Pastor. Am Apartment angekommen stellten wir fest, daß es sich tatsächlich um eine Remise, also ein ehemaliges Kutschenhaus in in einem Hinterhof in Prenzlauer Berg handelte. Wir waren begeistert!
Nachdem wir die Koffer abgestellt hatten, sind wir erst einmal auf Entdeckungsreise gegangen, weil wir ein leichtes Hungergefühl verspürten (na gut, wir haben gejammert und gestöhnt). Fündig wurden wir im Al Hamra in der Raumerstraße:

Etwas kurios war allerdings das Besteck vom FDGB:

Zum hervorragenden orientalischen Essen gabs ein eher untypisches Getränk:

Da wir bei schönem Wetter draußen sitzen konnten haben wir den Tag mit „Leute gucken“ sanft ausklingen lassen. Dabei ist mir aufgefallen, daß es anscheinend 2 hauptsächliche Einwohnergruppen in Prenzlauer Berg gibt:

  1. Eltern mit kleinen Kindern an der Hand oder im Kinderwagen
  2. Radfahrer

Letztere Gruppe fand ich als Fußgänger ja außerordentlichstörend, hatte aber meine Freude, wenn auf einem Stück Gehweg Radfahr-Möchtegern-Michael-Schumaher auf Panzerkinderwagen-Fahrer trafen. Clash of the Titans ist gar nix dagegen …
Am nächsten Tag begann dann die alltägliche Pendlertour zur Station in Friedrichshain an einer der (für mich Landei) beeindruckenden U-Bahnstationen an der Eberswalder Straße:

Ein witziges Detail am Rande: die Berliner Volksbank hatte auf dem Gelände der Station einen „Zasterlaster“ als mobilen Geldautomaten aufgebaut:

Ich als Volksbankkunde hab mich natürlich über diesen ungewöhnlichen und witzigen Service gefreut. Auf der re:publica hatten die Organisatoren übrigens die knuffige Idee, einen Berg Monoblock Stühle zur Verfügung zu stellen, die sich die Teilnehmer nehmen und nach eigenem Gusto auf der Konferenz verwenden konnten. EIne Zeit lang blieb lediglich ein Anstandsstuhl wie die letzte Praline in einer Schachtel übrig:

Über die Konferenz selbst habe ich ja schon geschrieben, das erspare ich meinen Lesern jetzt einfach mal. Aber am letzten Tag haben wir noch ein wenig Sightseeing kombiniert mit Shopping gemacht und uns dabei (Pflichtprogramm für Berlinbesucher) die Hackeschen Höfe angesehen. Tip für andere Touristen: in den Hackeschen Höfen nichts trinken: zu schlecht und zu teuer. Das ganze verbunden mit extrem schlechtem Service. Aber die Gebäude an sich sind schon sehenswert:

Auch wenn die Höfe sehr von Touris überlaufen sind, die gefliesten Innenhöfe sind faszinierend:

Gegessen haben wir im Susuru, einer japanischen Nudelbar in der Rosa-Luxemburg-Straße. Die Einrichtung war … erm, nun ja, spartanisch, aber das Essen war ausgesprochen gut #nomnomnom:

Ein Paar Schuhe hab ich dann auch noch gefunden, doch darüber schreibe ich im nächsten Posting. Vielen Dank an alle, die bis hier hin durchgehalten haben :)
[Edit]: Ich habe übrigens vergessen, in unserer illustren Reisegruppe die liebe Nicole Dornseif zu erwähnen. Das liegt womöglich daran, daß wir zwar zusammen gereist sind, Nicole aber eine andere Unterkunft hatte. Ich bitte vielmals um Entschuldigung!

Sonderangebot geschossen: Schuhe! :)

Am Samstag waren wir (wie jeden Samstag) in den Niederlanden einkaufen (Käse, Obst, KEINE pflanzlichen brennbaren Substanzen jenseits von Tabak:)). Dabei kamen wir an meinem Lieblingsschuhladen vorbei und die hatten zufällig Ausverkauf: 50% auf alles. Da konnte ich nicht widerstehen und hab mich für dieses Paar Slipper von Floris van Bommel entschieden.
Meine bisherigen schwarzen Slipper waren am Ende ihrer Lebenszeit angekommen und mußten adäquat ersetzt werden. War doch eine gute Gelegenheit, oder?

Der Denker, Untertitel: Ach du Schande!

Ich dachte mir ich probiere das auch mal mit dieser in den sozialen Medien so beliebten Denkerpose aus. Ihr kennt das: da schaut ein mehr oder weniger gut rasierter Mensch (falls Mann) mit schmachtendem Blick (falls Frau) hinter einer imaginären Mücke her.
Aber schauen wir mal. Vielleicht so rum:

Ach ne, blöd. Lieber so:

Neee, schrecklich. Vielleicht so:

Ach du Schande! Nein, dann lieber so ganz normal:

Auch wenn ich da etwas ratlos drein schaue. Aber immerhin hab ich die neue Krawatte an …

Weihnachsgeschenk Nummer Eins

Ich habe zu Weihnachten ja unter anderem 2 Kombinationen aus Hemd und Krawatte geschenkt bekommen. Besonders überrascht mußte ich nicht tun, weil ich mir beides ja selbst ausgesucht hatte. Mir hat schätzungsweise seit meinem 14. Lebensjahr niemand mehr etwas zum Anziehen schenken können, was ich mir nicht selbst ausgesucht hatte. Da warbin ich einfach eigen :)

Die Krawatte ist schwarz mit einem eingestickten (nicht aufgedruckten) silbernen Paisleymuster, das Hemd ist weiß mit einem sehr dünnen schwarzen Streifenmuster und wirkt dadurch aus der Entfernung hellgrau.

Der Krawattenknoten ist ein Windsor (ich stehe unheimlich auf große Krawattenknoten). Aufgrund des etwas festen Stoffs war es etwas schwer, den Dip rein zu bekommen, aber wie man sieht ging es doch. Der blasierte Gesichtsausdruck liegt daran, daß das Bild mit der Handykamera aufgenommen wurde und ich um ein vernünftiges Bild zu bekommen das Handy mit beiden Händen in einem ziemlich weiten Abstand halten mußte. Und dann mußte das Kinn ja hoch, damit man das zweite nicht sieht … :-)

Ein … erm … zwei Weihnachtsgeschenke für die Frau

Nachdem ich hier hübsche Taschen gesehen habe, wollte meine Frau unbedingt auch eine haben.

Alles fing mit der pinken Version an. Und dann fandem wir die Argumentation ganz einleuchtend, daß man eigentlich beide Farbvarianten braucht. Also haben wir die hellblaue gleich mit bestellt. Zusammen geben die beiden doch ein schönes Paar ab oder?

Weihnachten kann kommen

Damit dieses Blog jetzt auch seinen Namen verdient habe ich mal meinen Büroweihnachtsbaum hervor grkramt. Wird ja auch langsam Zeit.Weihnachtsbaum Und ich habe schließlich einen Ruf zu verlieren! Und für solche kulturellen Schätzehabe ich extra eine Rubrik namens „Pinkes“ eingerichtet.

Dabei besitze ich gar nicht so viele pinke Sachen … ein paar Hosen, Hemden, rosa-rote Sneaker, rosa Socken …

Und irgendwann habe ich wohl mal erwähnt, daß meine Mutter mal sagte, als Kind sei Rosa meine Lieblingsfarbe gewesen. Tja, von sowas kommt sowas.

Prösterchen!

Gestern Abend war es soweit: ich durfte an der (meines Wissens) ersten virtuellen Weinverkostung (Deutschlands? der Welt? egal!) teilnehmen. Wer sich darunter nichts vorstellen kann:

Die Metro startet wohl gerade mit einem neuen Online-Angebot, einem Wein-Webshop. Und im Zuge der Einführung dachte man sich, daß eine Weinverkostung ja nicht schlecht wäre. Und wenn wir alle schon im Internet sind und der Weinshop auch dort zu finden ist, warum dann keine virtuelle Weinverkostung mit Leuten aus ganz Deutschland per Internet?

Das Mittel der Wahl war in diesem Falle Google+ Hangout, mit dem man zu mehreren Leuten eine parallele Videokonferenz machen kann. Einziger Wermutstropfen war der Umstand, daß nur 10 Leute bzw. Clients gleichzeitig an solch einem Hangout teilnehmen können. Da man aber 20 Weinpakete ausgelobt hatte wurde die Schar der Trinkfreudigen einfach in zwei Gruppen geteilt und man probierte im stundentakt mit anderen Leuten. Wie gerade schon erwähnt, wurden den Probanden im Vorfeld Weinpakete zugesandt. Meines kam leider nicht rechtzeitig an (und ist offen gestanden immer noch nicht hier), also fuhr ich schurstracks zu @queenofwhatever und wir tranken uns gemeinsam rote Bäckchen an … oh, das hätte ich jetzt vielleicht nicht schreiben sollen. Na … zu spät!

Wir hatten die Möglichkeit, je zwei hervorragende Weiß- und Rotweine zu testen, je einen leichteren und einen solchen mit vollem schwererem Geschmack. Dazu gab es anregende Gespräche mit den Weinprofis der Metro und den Mitverkostern. Mir bleibt eigentlich nur zu sagen, daß es anregend und lecker war. Und natürlich möchte ich mich bei den Organisatoren, allen voran Carmen Hillebrand und Niels Rathjen bedanken.

Hallo Welt!

… und wieder ein neues Blog und wieder eine erste Message. Was schreibt man da so? Vielleicht eine der gern genommen Faktenlisten. Also los:

  • Ich mag die Farbe Rose (daher der Name des Blogs).
  • Das Blog hat absichtlich kein rosa Theme.
  • Ich mag eher ausgefallene Kleidung und Schuhe.
  • Ich lästere und kritisiere sehr gern an anderer Leute Outfit herum.
  • Bin dann (hoffentlich) aber auch hart im Nehmen.
  • Ich finde es extrem ungezogen, in geschlossenen Räumen Mützen oder Hüte auf zu behalten. Auch bei Frauen. Ist eine Eigenart von mir.
  • Meine Meinung ist lediglich meine Meinung, ich erhebe keinen Anspruch auf Gültigkeit für jemand anderen.
  • Ich mag kein Koriandergrün, aber ich mag (sehr gern) indische und thailändische Küche. Absurd oder?
  • Ich mag keinen Fenchel. Genauer: ich mag nichts mit Anisaroma, außer Raki und Ouzo. Noch etwas absurdes …
  • Ich mag keine langen Listen und finde es unhöflich, allzu viele Sätze mit „ich“ anzufangen. Deswegen hört diese Liste hier erst mal auf.

Viel Spaß noch beim Lesen.